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Tipps für die Abiturvorbereitung // Klappe die Erste: Planung

Meine Lieben, ich habe es schon einmal lauthals rausposaunt: Ich bin fertig mit meinen schriftlichen Abiturklausuren. Vor rund 3 Wochen ging es los, vor genau einer Woche bin ich erhobenen Hauptes aus dem verhassten Bioraum gegangen und habe mich frei wie nie zuvor gefühlt. Das Gefühl hielt bis zu dem Zeitpunkt an, an dem ich mir einen Lernplan für meine mündliche Pädagogikprüfung erstellt habe; dennoch: Das Gefühl nach der letzten Schriftlichen war der Wahnsinn! 

Nicht zuletzt, weil ich einigermaßen gut vorbereitet in die Klausuren ging. Sicher gab es Momente, an denen ich meinen Kopf nur auf den Schreibstisch legen wollte und mich dafür verfluchte, dass ich immer erst so spät mit dem Lernen anfange. Letzten Endes jedoch hat mich meine Vorbereitung ziemlich gut durch die Klausuren gebracht (ohne Gewähr, die Noten gibt es erst später ;-)). Da viele von euch die gefürchteten Klausuren noch vor sich haben, erzähle ich euch heute, was ich alles aus meiner Vorbereitung mitnehmen kann: Was ich gut gemacht habe, was ich besser hätte machen können und wie ihr es schafft, euch mit wenig Zeitaufwand, am effektivsten für eure Klausuren vorzubereiten.


Lernplan: Planung ist Key! Einen Lernplan zu erstellen, sollte bei solchen wichtigen Klausuren das Allererste sein, was ihr tut. Da man hingegen den normalen Klausuren nicht drei bis vier Tage, sondern meistens zwei bis drei Wochen vorher mit dem Lernen beginnt, ist ein Lernplan wichtig, um sich immer wieder vor Augen zu führen, wie viel man lernen muss und wieso es schon so viele Tage vor der Klausur sein muss. Eine Kalenderansicht eignet sich für mich besonders, um zu sehen, wie viele Tage ich noch bis zur Deadline (meist einen Tag vorher) habe. Daneben setzte ich eine Checkliste, mit all den Punkten, die ich a.) wiederholen und zusammen fassen und b.) noch intensiv lernen muss. So wie auf dem oberen Bild. Eine klar strukturierte Übersicht schafft etwas Ordnung in das Lernchaos und -stress, welche womöglich in eurem Kopf herrschen. Auf dem Blog StudyLikeGranger findet ihr eine ziemlich ausführliche Anleitung zum Erstellen eines Lernplans.

Zeiteinteilung: Viele tragen sich in ihren Lernplan genau ein, was sie wann, wie lange lernen, wann sie etwas essen und so weiter und so fort. Ich tue das nicht, weil mir ein Fitzelchen Spontanität und Freiheit in dieser eh schon nervigen Phase gut tut. Wenn ich mich an den Schreibtisch setze, dann überfliege ich meine To-Do-Liste und suche mir das Thema aus, was mir gerade die wenigsten Von-der-Brücke-Spring-Gedanken entlockt. 
Auch wenn ihr etwas spontan bleiben wollt, ist es unglaublich wichtig, dass ihr die Zeiten, in denen ihr generell lernt, fest einplant. Kein "Morgen lerne ich", stattdessen ein "Morgen lerne ich von 10 bis 12 Uhr auf jeden Fall". Die Konsequenz, von gar keiner Zeitplanung ist, dass ihr die zwei mickrigen Stunden Lernen den lieben langen Tag vor euch herschiebt. Um 20 Uhr geht dann die Konzentration flöten und das war es dann mit dem nett gemeinten "Morgen lerne ich".

Überschätzt euch nicht: Seid ehrlich, realistisch und auch etwas lieb zu euch. Falls ihr dem ominösen Lernflow verfallt und fünf Stunden am Stück lernt, ohne euch krass dabei quälen zu müssen, ist das wunderbar! Doch für einen durchschnittlichen Tag ist das nicht sehr wahrscheinlich und auch gar nicht notwendig. Plant zwei bis drei Stunden täglich ein - so verliert ihr nicht die Motivation, kommt gut voran und habt noch viele Stunden Zeit für Dinge, die Spaß machen. 
Außerdem müsst ihr euch vor Augen führen, dass man sich bei einer Klausur über ein einziges Thema die Materie kurz vorher ins Kurzzeitgedächnis prügeln kann, diese Methode aber nicht mehr greift, wenn in der Abiturklausur alle Themen der letzten zwei Jahre abgefragt werden können. Setzt euch das Ziel, so zu Lernen, dass ihr alle Themen im Hinterkopf habt und in der Klausur dann die geforderte Schublade ziehen könnt. Geht nicht mit vollgepumpten Hirn in die Klausur, sonst wird es sich schwierig gestalten, sich auf die Aufgabenstellung und das Material einzulassen. Täglich ein wenig Lernen scheint mir dafür die beste Methode zu sein.

Lernzettel und Stichwörter:  Erinnert ihr euch an den Lernzettel-Guide? Den solltet ihr euch für eure Abiturvorbereitung vielleicht noch einmal angucken, denn Lernzettel/Zusammenfassungen können sich als Heiliger Gral erweisen. Nachdem ihr eure ausführlichen Zusammenfassungen zu jedem Thema erstellt und so die Wiederholungsphase abschließt, kann ich euch nur raten, beim Lernen eine Mindmap mit den wichtigsten Stichwörtern zu erstellen. Da niemand sich jedes Detail von mehreren Seiten Zusammenfassung merken kann, solltet ihr euch deshalb beim "Auswendiglernen" auf einige Stichwörter beschränken. Diese könnt ihr während der Klausur im Kopf durchgehen und vergesst so nichts Wichtiges.

Im nächsten Post geht es weiter mit Tipps, die zusätzliches Lernmaterial betreffen! 
Welche Lerntipps könnt ihr mir auf den Weg geben? Wie bewältigt ihr stressvolle Klausurenphasen und das Abitur? xx Ana

Life-Update: Wenn das Zeitproblem das Motivationsproblem für dich löst

 Work, Work, Work: Jeden Tag zwei Stunden Päda Lernen, Ana. Dann passt das sicher mit der guten Vorbereitung. Nichts da, Pustekuchen! Mit meinem Lernplan komme ich so gut wie gar nicht voran und aus meinen zwei Stunden Schichten, sind fünf bis sechs Stunden geworden. Zwar gegen jeden Lernratgeber, aber wer auch Pädagogik im Abitur hat, wird wissen, wie viel Auswendig-Gelerne und Verstehen von 37923-tausend Theorien nötig ist, um eine gute Note zu haben. Auf jeden Fall quäle ich mich momentan durch alle Themen, über die wir keine Klausur geschrieben haben und die ich deshalb mehr als nur kurz wiederholen muss. Eigentlich würde ich viel lieber ins Fitti zu fahren, meine liebsten Trends shoppen und am Blog arbeiten ABER NEIN. Da es die letzte Klausur ist und der Countdown läuft, gestaltet sich das alles halb so schlimm. Wie läuft es bei euch anderen Abiturienten in spe? Tipps für eure Abiturvorbereitung gibt es hier.

Lesestoff: Meine Faszination für Sachbücher steigert sich ins Unermessliche. "Wie Schnee so weiß" (Marissa Meyer) ist der Roman, den ich momentan lese, und doch verbringe ich parallel mehr Stunden mit "Skinny Bitch" (Freedman und Barnouin) und "Der Perfekte Stil" (Nina Garcia). In "Skinny Bitch" geht es um Veganismus und gesunde Ernährung, "Der Perfekte Stil" präsentiert einen minimalistischen, aber sehr stilorientieren Lebensstil. Beides Themen, die mich derzeit mehr packen, als eine Geschichte, die nicht meine eigene ist. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr lieber im Hier und Jetzt, als in einer fiktiven Romanwelt leben und jeden Moment eurer eigenen Realität auskosten wollt? So sieht derzeit der Dauerzustand aus und ehrlich gesagt, stört mich das kein Bisschen.


Die perfekte Jacke: Hach, ich will shopppeeeen! Doch leider sieht das derzeit Mau aus - entweder ich lerne oder ich suche nach einem Abiballkleid (nein, das befriedigt meinen Shoppingtrieb nicht im Geringsten, irgendwie funkt der nicht bei Rüschchen und zu hochgesteckten Erwartungen). Dennoch habe ich das Glück gehabt, letztens bei P&C auf ein Stück zu stoßen, was ich wenige Tage vorher bei Instagram gesehen und "gescreenshottet" hatte. Wenn das mal nicht ein Zeichen des Schicksals ist, dann weiß ich auch nicht, Leute. Dann war die Jacke auch noch im Sale und auf 50 reduziert. Faszinierend, wie das manchmal im Leben läuft. Hier seht ihr das Instabild und die Jacke - sagt mir, ist das nicht verrückt?

Pretty Little WTF: Diese Woche habe ich zusammen mit meiner Schwester die sechste Staffel PLL beendet. Wahnsinn, oder? Sechs Staffeln lang begleite ich nun schon Aria, Spencer, Hanna und Emily. Auch wenn mir einige Tendenzen in der "Fünf-Jahre-Später"-Staffel gewaltig auf den Keks gehen, vor allem, was die Liebesbeziehungen betrifft, scheinen die Serienmacher doch noch As(se) im Ärmel zu haben. Da zerrütteln sie doch tatsächlich das eigentlich geklärte Bild von den komplizierten Familienkonstellationen - wir wissen also immer noch nicht, was da bei Familie DiLaurentis wirklich abging. Und auch mit Blick auf gewisse Liebes-Comebacks, schlug mein Herz ganz wild vor Freude, als sich eine ganz bestimmte Entwicklung abzeichnete. To cut a long story, short: Ich finde es ziemlich cool, dass es mit PLL weitergeht - die Serie kann's einfach.

Food Tipp: QUINOA! Mag sein, dass ich sehr spät bin, aber die ersten fünf Versuche, das Superfood zu zaubern, sind kläglich ausgegangen. Der Geheimtipp: Nicht wie auf der Packungsbeilage steht in Wasser kochen, stattdessen Gemüsebrühe nehmen. Dann schmeckt es nicht nach Pappe. ;-) Dann Avocado drüber und niemand kann mir sagen, dass Vegan "Extrem" und voller Einschränkungen ist.

Vorschau: Nächste Woche steht mehr Lernen, Lernen und nochmal Lernen an. Dennoch bleiben auch einige Lichtblicke nicht aus (Abiballshoppen gehört nicht dazu!): So gehe ich mit einigen Freundinnen zu dem Escape Game. Ein Spiel, bei welchem man in einen Raum eingesperrt wird und a la Detektivinnen versuchen muss, ein Rätsel zu lösen. Außerdem läuft die sechste Staffel Game Of Thrones an, die ja als die beste Staffel bisher beworben wird... hm, da bin ich aber gespannt.
Was habt ihr die Woche so getrieben? Was gab's bei euch zu Lesen, Essen, Erzählen?
Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag - ob fleißig oder komplett entspannt!
xx Ana

6 Trends für Frühling/Sommer 2016


Hey hey ihr Lieben - die letzten Wochen waren rough was meinen Geldbeutel anbelangt. Stunden frustriert am Schreibtisch verbracht, sich den Po und das Gehirn matschig gelernt und dann als Belohnung einen Bummelausflug erlaubt. Meine Shoppingflaute aus dem Februar hat sich in regelrechte Shoppingeuphorie umgewandelt. Auch wenn ich seit längerer Zeit versuche mit einem minimalistischen Auge zu kaufen und nur Lieblingsteile aus sehr guter Qualität bei mir einziehen zu lassen, muss ich mich momentan zurückhalten, um nicht täglich die Läden zu stürmen. 
Dafür bietet sich die neue nämlich Saison hervorragend an, denn jetzt wo die Tage wärmer werden kommt es mir ziemlich legitim vor, den Kleiderschrank neu zu bestücken. Dieses Jahr habe ich ein Auge auf eine Handvoll Trends geworfen, auf die ich möglicherweise aufsteige. 

Geschnürte Sandalen

Wie man es von Trends kennt, hegen sie die Gewohnheit wiederzukommen. Als ich um die 12 Jahre alt war, hat meine Mama mir mal solche Gladiatorensandalen mitgebracht. Am Ende des Sommers habe ich sie zerfleddert in Griechenland weggeworfen - in diesen Sandalen habe ich gelebt! Auch dieses Jahr sollen ähnliche Exemplare mein Reisebegleiter sein. Vor allem die Sandalen, die aus gefühlten 80% Schnur bestehen finde ich einfach wunderschön und hoffe, dass sie auch genug Halt geben, wenn man darin ein paar Stunden mehr steht.

Off-Shoulder

Kann es sein, dass dieser Trend nur an Models gut aussieht? Unzählige Male habe ich schon Off-Shoulder-Tops anprobiert und sie dann frustriert wieder zurücklegen müssen. Lediglich ein schwarz-weiß-gestreiftes Langarmtop besitze ich, welches die Schultern zeigt. Soll dieses Jahr anders werden! Ausschau werde ich vor allem nach lockeren und leichten Off-Shoulder-Teilen, halten, welche trotzdem lange Ärmel haben: So kann ich es vielleicht auch außerhalb meines Urlaubs tragen, wenn Plus 30°C nicht garantiert sind. 

Striped&Casual

Old but Gold: STREIFEEEEN! Ich habe das Gefühl jedes zweite Mädchen auf diesem Planeten kann sich mit dem Knackimuster identifizieren. Zugegeben: Streifen wirken stylisch und mühelos, sie sind meist ziemlich casual und geben dem "I woke up like this" Look eine neue Dimension. Thumbs up, für die Streifen! In Kleidform möchte ich sie diesen Sommer rocken - hoffe, dass sich das "Kleidertragen" dann etwas normaler und nicht so besonders mehr anfühlt. Schließlich sind Streifen=zu Hause. 

Spitzenverzierte Cami Tops

Als ich mein erstes spitzebesetztes Camitop gekauft habe, hat meine Mama mich gefragt, wo ich so schöne Unterwäsche gefunden habe. Auch wenn es so aussehen mag: Heutzutage trägt man sowas tatsächlich am helllichten Tage ohne das Gefühl zu haben, im anzüglichen Pyjama rumzulaufen.
Ich kombiniere solche Tops gerne mit einem grob gestrickten Cardigan, welche 50% von mir zu verschlucken scheint, da ich das Gefühl habe dass es das Filigrane der Spitze etwas ausgleicht und den Look etwas gemütlicher aussehen lässt. Definitiv mein liebster Trend dieses Jahr!

Bunte Taschen

Ein Kommentar unter meinen letzten Outfitpost riet mir, im Frühling etwas mehr knallige Farben einzubinden. Knallige Farben. Meine größte Fashion-Herausforderung, denn in gedeckten und klaren Farben fühle ich mich einfach pudelwohl. Dennoch: Besser geht immer und ein knalliger Akzent zu einem All-Black-Outfit kommt immer gut an. Vor allem wir Schwarz-, Grau- und Weiß-Liebhaber können getrost bunte Handtaschen shoppen, denn es ist eher unwahrscheinlich, dass sie sich mit unseren monochromen Outfits beißen.

70er Jahre

Last, but not least - die 70er Jahre feiern ihr Comeback! Dass ich diese Röcke schön finde, kann ich nicht behaupten; Fakt ist aber, dass ich die Outfits, die ich damit kombiniert sehe, jedes Mal anschmachte. Auch wenn Blue Jeans immer geht, glaube ich, dass ich einen warmen Ton bevorzugen würde ... erst Recht, was meine Italienreise angeht, passt so ein Rock doch perfekt in die Straßen Roms, oder? Definitiv ein besonderes Teil, was ich dann aber mit meinen tausend Basic Tees ohne schlechtes Gewissen kombinieren kann.

Wie steht ihr zu den oben erwähnten Trends? Welche Trends dieses Jahres macht ihr mit? Welche könnt ihr gar nicht nachvollziehen? Nach welchem Teil haltet ihr momentan Ausschau?
xx Ana

Life Update: Kurze Verschnaufpause

Meine Lieben, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich darüber bin, dass es endlich Sonntag ist. Die letzten Wochen waren nicht ganz ohne: Ich habe meine drei schriftlichen Abiturprüfungen hinter mich gebracht, mich ein wenig mit der Zukunft auseinandergesetzt und schon erste Haltestellen auf meiner Reise gesetzt. Sowohl was das Reisen, meine berufliche Richtung, den Blog, als auch meine persönliche Haltung, Einstellung angeht, komme ich langsam einem Ziel näher (gibt es da überhaupt ein Ziel?). Wie auch immer - die Tatsache, dass ich in weniger als einem Monat 18 werde und ab jetzt tatsächlich mit meinem Leben machen kann was ich will, macht mich ganz kirre. Ich habe das Gefühl das Leben liegt mir zu Füßen - ich gehöre nicht zu den Menschen, die unter der Chancenvielfalt an Orientierungslosigkeit leiden. Nur noch ein kleiner Sprint und Pädagogik (17-Theorien-)Marathon und Abi is done. Mein Lernplan für mein gefürchtetes mündliches Fach hat mich für morgen eingespannt - davor wird es noch einmal kurz Zeit euch zu erzählen, was die letzten Wochen passiert ist. 

ABI ABI ABITUR: Das Thema Schule/Abitur kommt mir so allgegenwärtig vor, wie das ominöse Gericht bei Kafka. Jeder redet darüber, Blogs schreiben darüber, die Welt scheint in Aufruhr zu sein. So nehme ich das zumindest wahr, denn auch wenn ich die Nervösität lange Zeit mit "Ach sind doch Klausuren, wie ich sie die letzten zwei Jahre schreibe!" abgewendet habe, komme ich nicht umhin, mir selbst etwas Feuer hinterm Arsch zu machen. Die drei Schriftlichen habe ich hinter mich gebracht und im Nachhinein gemerkt, dass alles doch gar nicht so wild ist. Die Klausuren waren fair und auch wenn ich am Vorabend das Gefühl hatte absolut gar nichts zu können, merkte ich in der Klausur, dass ich mich doch vorbereitet hatte. In Deutsch habe ich mich mit Kafkas Prozess vergnügt, in Englisch mit einem Romanauszug über die kontrastreiche, klassenbewusste Gesellschaft in Indien. In Mathe kam dann wie erwartet Analysis und Analytische Geometrie dran - insgesamt bin ich ziemlich gut davon gekommen. Wenn ihr eure Schriftlichen erst bald schreibt, dann lasst euch sagen: Die Klausuren sind einfacher als die, die eure Lehrer stellen und es muss nicht jeder Stichpunkt auswendig gelernt sein, um ordentlich abzuliefern. Es wird schon klappen! ;)

Rome here we go! Nicht mehr lang, dann geht's schon nach Rom! Ich habe zum ersten Mal selbst meinen Urlaub gebucht. Eine ziemlich schwere Geburt, wenn ihr mich fragt, denn ein gutes Hotel, gute Lage, guten Flug UND einen anständigen Preis zu finden, erfordert Fingerspitzengefühl. Doch es gibt immer ein erstes Mal und mein erstes Mal lautet Rom. Mit meiner allerallerbesten Freundin verbringe ich dort eine Woche und freue mich wie ein kleines Kind auf die Tage in der Metropole. Um meine Vorfreude richtig zu steigern, werde ich bald das WWW nach Tipps und Tricks durchstöbern und Reiseführer haulen - ein richtiges Vor-Urlaubs-Ritual. 

Food&Fitness: Wie erwartet, befand sich meine "Fitness Routine" (wie man das so schön nennt) unter dem Stern des Lernens Lernens und Lernens nicht an ihrem Hochpunkt. Dennoch habe ich das Gefühl eben deshalb unglaublich viel über Fitness gelernt zu haben. Leider treibt sich das Gerücht herum man sei fit, wenn man vier Mal die Woche trainieren geht und einem Ernährungsplan folgt. Leute setzen Disziplin und enorme Selbstkontrolle mit Fitness gleich. Dabei ist es Intuition, die mich so viel weiter gebracht hat als jeder Versuch wie die Instagirls "on track" zu sein. Essen, wenn man Hunger hat - gesund essen, langsam essen - und aufhören, wenn man satt ist. Schokolade essen, wenn man sie grade möchte und nicht zum Sport gehen, wenn man eigentlich dringend das Bett braucht. Zwänge mag keiner und sobald sich Fitness auf diese Liste drängt, machen Sport und Kochen gar keinen Spaß mehr. Dann ist Fast Food und Faulenzen das Reizvolle. Deshalb, an alle, die vielleicht selber damit zu kämpfen hatten: Lebt einfach und versucht nebenbei die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen (Fitness ist ein sachter Begleiter, nicht euer Full-Time-Job, hört auf ständig daran zu denken!). Und: Hört auf euren Körper. Momentan gehe ich wieder freiwillig und motiviert drei bis vier Mal wöchentlich zum Sport und freue mich total, wenn ich für mich und meine Familie etwas Gesundes kochen kann. So sollte es sein und nicht anders. :-)

Blogrevolution: Sorry Leute, es ist sicher etwas komisch, es jetzt erst zu erwähnen, aber JA: Ich habe Namen und Gesicht meines Blogs geändert. "Stories  Dreams Books" bringt die Richtung meines Blogs einfach nicht mehr auf den Punkt und es musste etwas her, was ich mit Herzblut unterschreiben würde. Dass eine Domain ohne das .blogspot her muss, steht schon lange. Im gleichen Zuge habe ich somit eine eigene Domain mit neuem Namen gekauft und werde mich die nächsten Tage am Transfer versuchen. Ansonsten bin ich ziemlich gespannt, in welche Richtung sich mein Blog entwickeln wird und hoffe, dass ihr mir nicht flöten geht. 

Mit Weitblick: Ab morgen geht dann wieder das große Lesen los - leider beschränkt es sich auf den Koloss von Pädagogikunterlagen. Die größte Herausforderung wird wohl das Sortieren und Planen sein. Nebenbei machen meine Mama und ich uns auf die Jagd nach Kleidern für alle Abiturfestlichkeiten (jop wir brauchen mehr als ein Outfit), wovor es mich am meisten graust. Meine Vorstellung von einem perfekten Abschlusskleid läuft so etwa gegen null. Dazu kommt die allgegenwärtige Angst, dasselbe Kleid wie eine Schulkameradin zu kaufen... Vielleicht gehe ich einfach nackt? Habt ihr Tipps für die erfolgreiche Abiballkleidshoppingtour? Wo wurdet ihr fündig? 


Wer von euch hat die schriftlichen Klausuren auf schon bewältigt? Was ist momentan bei euch los? War jemand von euch schon in Rom? Wie gefällt euch der neue Blogname und das Design?
Tipps für die Ballkleidsuche für mich? Ich hoffe, bei euch scheint die Sonne und dass auch sonst alles gut läuft! Genießt den Sonntag! xx Ana

FIRST SPRING VIBES

Ich kann es kaum fassen: Wolkenfreier Himmel und Temperaturen, die den Sommerurlaub nicht mehr unglaublich weit weg vermuten lassen. In Deutschland ist ein traumhafter (fast sommerlicher) Frühling eingekehrt. Globale Erderwärmung macht's möglich. Kleiner Scherz am Rande.
Momentan ist bei mir so viel los: Ich muss mich damit abfinden, mich ab jetzt nur der Produktivität wegen früh am Morgen aus dem Bett zu quälen - nicht weil die Schule auf mich wartet. Dabei aber nicht vergessen, wie viel ich für meine Abiturklausuren lernen muss. Da schadet der Extrakick an Vitamin D natürlich nicht - im Gegenteil: Immer her damit!

Crash Kurs "Tierversuchsfreie Kosmetik"

via weheartit.com
Viel zu lange lässt dieser Post auf sich warten und das obwohl mich und auch euch dieses Thema unglaublich interessiert. Schon seit über einem Jahr vermeide ich es Kosmetik zu kaufen, deren Produktionsweg Tierversuche beinhaltet. Trotzdem gab es bisher dazu nur einen kurzen Post, der nicht sehr viele Informationen dazu liefert. Der Grund dafür ist, dass das Thema "Tierversuchsfreie Kosmetik" einem Labyrinth ähnelt - ständig werden Aussagen zurückgezogen, andere Skandale kommen an die Oberfläche und man sieht sich als kleiner Bürger den riesigen Konzernen gegenüber, welche rechtliche Lücken ausnutzen, wo sie nur können. Etwas ins Internet zu setzen, bedeutet auch Verantwortung für dessen Richtigkeit zu tragen. Eine Richtigkeit, die ich nicht garantieren kann, da ich auch nur aus zweiter Hand an die Informationen komme. Wieso ich es trotzdem wage einen einleitenden Überblick über die Tierversuchsfreie Kosmetik zusammenzustellen? Weil es ein wichtiges Thema ist.

Was wird im Sommer aus "Stories Dreams Books" - HILFE!

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet einen schönen Wochenstart!
Meine Woche beginnt offiziell erst morgen, da morgen in ganz NRW die Deutsch Zentralabi geschrieben werden. Deshalb habe ich heute wirklich nichts anderes gemacht, als mich abzulenken, ein paar Mal in meine Mappe geguckt, einen Schock gekriegt, weil ich nicht alles zu 100% auswendig konnte und sie dann wieder zu gepackt. Wird schon gut gehen. Hoffentlich hat das Ministerium ordentliche Klausuren für uns bereit - vielleicht was von Kabale und Liebe? Oder ein unglaublich einfaches Gedicht? Fänd ich supi.

Über Immanuel Kant und Veganismus

via WeHeartIt.com
Veganismus verteilt überall seine Tentakel. Jede Zeitschrift und Online-Magazin fühlt sich gezwungen, darüber zu schreiben, jeder Fernsehsender wenigstens eine Reportage über Veganer zu schalten. Zum ersten Mal habe ich vor vielen Jahren eine Sendung zu dem Thema gesehen, wo ein veganes Studentenpaar von dem Kamerateam eine Woche lang begleitet wurde. Mein Gedanke: "Diese nervigen Ökos!" Heute bewege ich mich im Eiltempo (oder waren es doch Mäuseschritte?) auf eine strikt vegane Ernährung zu. In dieser Reportage wurden die ethischen Gründe in einem genuschelten Nebensatz abgehandelt, die Studenten trugen Dreadlocks und abgewetzte Klamotten und ständig wurde ein überteuerter Sojaaufschnitt in die Kamera gehalten. Und Sojaschnitzel. 50% der Worte, die fielen, handelten davon, wie unzureichend und ungesund diese ominöse Spezies doch lebt. Fleisch= gesund, dazugehörig und gepflegt. Kein Fleisch= komischer, aber reicher Hippie mit Sojafetisch.